The Wave, Buzz, Facebook, and Everything

Jede Lautäußerung wird im sozialen Netz so oft hin- und hergedengelt, daß es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der erste Tweet eine Kette von Backbone-Servern in die Knie zwingt.

Einer der Gründe, warum Wave etwas an Dampf verloren hat, ist sicher in den beiden zusammenlaufenden Über-Trends zu finden, alles miteinander zu vernetzen und alles zu integrieren. E-Mail wird bald ein Bestandteil von Facebook, Twitter-Streams nerven als Hauptbestandteil von Buzz. Jede Lautäußerung wird im sozialen Netz so oft und lange zwischen den Kanälen hin- und hergedengelt, daß es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der erste Tweet oder der erste Facebook-Kommentar in einer sich selbst replizierenden Endlosschleife mündet, die eine Kette von Backbone-Servern in die Knie zwingt.

Das kann es irgendwie nicht sein. Zur Zeit führt die absolute digitale Kopierbarkeit und Replizierbarkeit zunehmen auch dazu, daß uns ein und dieselbe Nachricht auf mehreren Kanälen erreicht. Das ist für die Nachricht — oder, anders gesagt, für die mit der Nachricht transportierten Meme — eine feine Sache. Aber auch für uns?

Dabei soll das Prinzip der „integrierten Inbox“ ja eigentlich genau das Gegenteil bewirken, daß uns nämlich nur noch die Nachricht interessiert, nicht mehr der Weg, auf dem sie zu uns gelangte. Was noch nötig ist, sind wieder Filter, oder vielmehr Bots, die für uns die Echos aussortierten.

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